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Gaydar – Antennen sind ausgerichtet

Gaydar – Was ist das bitte? Was sich irgendwie nach einem Fantasienamen oder einer Figur aus „Der Hobbit“ anhört, ist die Bezeichnung für ein besonderes Gespür, bestimmte Dinge zu erkennen. Und dazu brauchst du auch kein Hokus-Pokus, aber deine Hormone
 
Wer schwul oder lesbisch ist, kennt dieses Wort vielleicht. „Gaydar“ ist ein so genanntes Kofferwort aus den Begriffen „Gay“ und „Radar“. Es beschreibt eine Eigenschaft, die es Schwulen und Lesben ermöglicht, Menschen mit der gleichen sexuellen Orientierung zu erkennen. Wie das geht, ist an sich nicht erwiesen und ergründet. Was LOVOO dir aber schon mal vorab erzählen kann ist, wie bestimmte äußere Anzeichen die sexuelle Orientierung erkennen lassen.
 

 

Vor dem Gaydar war das Gay da

Früher hat man sich da nicht so darauf verlassen, was einem das Gefühl sagt. Früher war Schwul-Sein auch noch nicht so unproblematisch wie heute. Daher hatte man bestimmte und geheime Dresscodes. Meist handelte es sich um kleine Accesoires wie Krawatten oder Schuhe. Beispielsweise galten rote Krawatten als Signal dafür, dass ein Mann schwul ist. Damit gab er aber auch zu verstehen, dass er für ein sexuelles Abenteuer bereit war. Trug der Mann Schuhe aus Wildleder, konnte das ebenso bedeuten, dass er vom anderen Ufer ist. Diese Codes begannen irgendwann im vorletzten Jahrhundert und zogen sich noch weit ins späte letzte Jahrhundert, also bis zur sexuellen Revolution. Sicherlich kennst du die Regenbogenfahne. Hier laufen alle Farben zusammen als Zeichen des Zusammenseins und einzelne Farben verlieren an Bedeutung.
 

Du riechst schwul, du siehst schwul aus!

Das ist in keinem Fall eine Beleidigung. Denn: Das Gaydar hat tatsächlich viel mit den Sinnen zu tun. Experten sagen, es handele sich um einen sechsten Sinn. Aber der Geruch steht hier durchaus im Fokus, genauso wie Tast- und Geschmackssinn – Also sozusagen ein Hypersinn, wir nennen ihn einfach liebevoll „Regenbogensinn“! Es hängt mit den Hormonen zusammen, so viel weiß man. Und zwar mit Pheromonen. Das soll heißen: Irgendwie kombinieren Schwule die Duftstoffe und das Aussehen von anderen Männern und können bestimmen, ob sie schwul sind oder nicht. In den meisten Fällen.
 

Manchmal liegt Mann daneben

Vor allem bei Lesben haben Tests ergeben, dass sie mit ihrem Gaydar nicht immer richtig liegen. Das eine sind die Geruchseindrücke, das andere ist tatsächlich das Aussehen. Ein Gaydar kann ganz schön verwirrt werden, wenn Heteros und Heteras (Heterosexuelle) bestimmte vermehrt bei Schwulen vorzufindende Faktoren zu Aussehen und Erscheinung übernehmen, so dass manchmal dieses Radar kaputt zu sein scheint.
 
Aber jetzt mal wirklich: Wir leben im Jahr 2016. Klar ist es schön. Gleich und gleich gesellt sich gern. Und ein Feingespür ist auch klasse. Aber heute sollten Sachen wie ein Gaydar nebensächlich sein. LOVOO tritt für eine Gesellschaft ein, in der es egal ist, welche sexuelle Orientierung und Geschlecht man hat. Kommunikation ist alles und es sollte kein Problem mehr darstellen, über Gespräche Grenzen zu setzen oder heiße Flirts entstehen zu lassen.

Gaydar – Antennen sind ausgerichtet
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